Mobiler Arbeitsplatz anno 1997
Gestern ist mal wieder ein hochinteressantes Teil bei mir eingetroffen:

Der Prototyp (bzw. ein Prototyp) eines mobilen Arbeitsplatzes einer großen deutschen Behörde.

Das Ganze besteht aus einem modifizierten Samsonite-Koffer mit abnehmbarem Oberteil, in den ein IBM Thinkpad 701C incl. Netzteil und einem Mobiltelefon verbaut wurde. Das Mobiltelefon fehlt zwar, dabei handelte es sich aber um ein Siemens S3 - also nix, worum es schade wäre ;-) Außerdem dürften die in der Anleitung angegebenen Einwahlnummern mittlerweile auch nicht mehr aktuell sein...

Falls die Akkus unterwegs mal schlappmachen, ist die Stromversorgung ebenfalls fest in den Koffer integriert.



Richtig cool ist die Technik, mit der IBM in dem recht kleinen Notebook (daß immerhin schon ein Farbdisplay hatte) eine Tastatur in vernünftiger Notebookgröße untergebracht hat: Die Tastatur besteht aus zwei Teilen, die bei geschlossenem Deckel leicht versetzt hintereinander liegen und beim Öffnen des Deckels in ihre Position geschoben werden. Nicht übel für BJ 1996/1997.
Zur Software lässt sich recht wenig sagen, der Zugang zu den Rechnern der Behörde lief offenbar über eine Terminalemulation unter Windows, mit der man Zugriff auf Unixanwendungen auf dem Hostechner bekam.
Damals hat man es mit dem Datenschutz offenbar auch schon sehr genau genommen; die Verbindung zum Hostrechner benötigte nicht weniger als vier Passwörter/Codes bis man endlich "drin" war.

OK, zwischenzeitlich könnte der Virenscanner mal ein Update gebrauchen :)
Die Geräte kamen offenbar nie in den normalen Dienstbetrieb; vermutlich hat die Hard- und Softwareentwickung dieses Projekt einfach überholt (Behörden brauchen ja immer ein bischen länger...)
Übrigens benutzt man in dieser Behörde für den Außendienst mittlerweile ganz normale Notebooks mit UMTS-Card.

Der Prototyp (bzw. ein Prototyp) eines mobilen Arbeitsplatzes einer großen deutschen Behörde.

Das Ganze besteht aus einem modifizierten Samsonite-Koffer mit abnehmbarem Oberteil, in den ein IBM Thinkpad 701C incl. Netzteil und einem Mobiltelefon verbaut wurde. Das Mobiltelefon fehlt zwar, dabei handelte es sich aber um ein Siemens S3 - also nix, worum es schade wäre ;-) Außerdem dürften die in der Anleitung angegebenen Einwahlnummern mittlerweile auch nicht mehr aktuell sein...

Falls die Akkus unterwegs mal schlappmachen, ist die Stromversorgung ebenfalls fest in den Koffer integriert.



Richtig cool ist die Technik, mit der IBM in dem recht kleinen Notebook (daß immerhin schon ein Farbdisplay hatte) eine Tastatur in vernünftiger Notebookgröße untergebracht hat: Die Tastatur besteht aus zwei Teilen, die bei geschlossenem Deckel leicht versetzt hintereinander liegen und beim Öffnen des Deckels in ihre Position geschoben werden. Nicht übel für BJ 1996/1997.
Zur Software lässt sich recht wenig sagen, der Zugang zu den Rechnern der Behörde lief offenbar über eine Terminalemulation unter Windows, mit der man Zugriff auf Unixanwendungen auf dem Hostechner bekam.
Damals hat man es mit dem Datenschutz offenbar auch schon sehr genau genommen; die Verbindung zum Hostrechner benötigte nicht weniger als vier Passwörter/Codes bis man endlich "drin" war.

OK, zwischenzeitlich könnte der Virenscanner mal ein Update gebrauchen :)
Die Geräte kamen offenbar nie in den normalen Dienstbetrieb; vermutlich hat die Hard- und Softwareentwickung dieses Projekt einfach überholt (Behörden brauchen ja immer ein bischen länger...)
Übrigens benutzt man in dieser Behörde für den Außendienst mittlerweile ganz normale Notebooks mit UMTS-Card.


